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Neues bei Okou — Woche vom 5. Oktober

Neues bei Okou — Woche vom 5. Oktober

Diese Woche bei Okou: Gebt mit Bildanmerkungen klareres visuelles Feedback, haltet neue Ergebnisse privat, bis ihr sie teilen möchtet, und findet über Aufgaben-Chips und Vorlagen-Schnellzugriffe einen Einstieg. Dazu kommen die Verwaltung persönlicher Abos, E-Mail-Updates und ein Gespräch über KI-Erinnerung bei Heritage Table während der SF Tech Week.

Anmerkungen in Bildern

Macht visuelles Feedback leichter nachvollziehbar. Sobald ein Bild hochgeladen ist, öffnet die Vorschau und wählt Annotate, um genau zu zeigen, worauf es ankommt.

Zeichnet ein Rechteck oder einen Pfeil, fügt eine Freihandmarkierung hinzu oder platziert Text im Bild. Mit Attach marks übernehmt ihr die Anmerkungen in euren Nachrichtenentwurf und könnt das Bild zusammen mit euren Anweisungen senden. Bis zum Senden lassen sich die Markierungen weiter bearbeiten.

Private Ergebnisse

Neue Uploads und generierte Ergebnisse sind standardmäßig nur für ihre Eigentümer sichtbar. Behaltet einen ersten Entwurf für euch und wählt anschließend unter Share, wer darauf zugreifen darf: Only me, eure Organisation oder alle mit dem Link.

Nur der Eigentümer kann die Sichtbarkeit ändern. Bereits öffentliche Ergebnisse behalten ihre bisherigen Zugriffseinstellungen. Dieses Update setzt ältere Dateien nicht nachträglich auf privat.

Aufgaben-Chips und Vorlagen-Schnellzugriffe

Beginnt mit der Art von Arbeit, die ihr erledigen möchtet. Auf der Chat-Startseite gibt es jetzt die Chips Workflow, Presentation, Image, Website und Visualization, die passende Vorschläge und Optionen öffnen.

Unter Image entdeckt ihr Bildstile, unter Website Website-Vorlagen und unter Presentation Empfehlungen für Präsentationen. Wählt eine Vorlage aus, um sie an euren Prompt anzuhängen, und beschreibt dann, was Okou erstellen soll. Die gewählte Aufgabe bleibt als Chip im Eingabefeld sichtbar.

Auch das +-Menü bündelt nun Anhänge und Vorlagen. So könnt ihr während des Schreibens eine Datei hinzufügen oder einen Ausgangspunkt auswählen.

Kleinere Updates

Abo-Verwaltung. Bittet euren Agenten, die Nutzung verbundener persönlicher Abos zu prüfen oder das Standardkonto für zukünftige Ausführungen ohne fest zugewiesenes Konto zu wechseln. Laufende Ausführungen behalten ihr ursprüngliches Konto. Für berechtigte Codex-Konten gibt es eine Reset Card, die ihr selbst prüft und bestätigt. Das Erstellen der Karte allein setzt keine Nutzung zurück. Claude-Abos erhalten ihr Kontingent nach dem regulären Zeitplan des Anbieters zurück.

E-Mail-Benachrichtigungen. Bittet euren Agenten, ein Update an die Adresse eures eigenen Kontos zu senden. Dieser Benachrichtigungskanal ist auf den Kontoinhaber beschränkt; bestehende Berechtigungen und E-Mail-Einstellungen gelten weiterhin. Aktiviert Email updates unter Settings → Preference → Email subscriptions.


Gemeinsam am Tisch bei der SF Tech Week

Was ist deine früheste Erinnerung an Kokosnuss?

Mit dieser Frage begann am 9. Oktober Heritage Tables The Memory Table: What Should AI Remember? Molly und Scarlett trafen die Gastgeberinnen Evangeline Medina und Pubali Sen im Loft der Künstlerin Peggy Gyulai in San Francisco. Okou unterstützte den Abend.

Heritage Table hilft Familien, Rezepte und die Geschichten dahinter zu bewahren. Eine Erinnerung an Essen kann einen Menschen, einen Ort und Details enthalten, die nie in einem Rezept aufgeschrieben wurden. Am Tisch führten diese Geschichten zu einer Frage, die uns bei Okou immer wieder beschäftigt: Was sollte ein Agent sich merken, und wer entscheidet darüber?

The Memory Table am 9. Oktober. Foto geteilt von Evangeline.

Menschen sprechen bereits davon, Agenten „einzustellen“ und zu „entlassen“. Sie geben ihnen Arbeit, erklären die gewünschte Umsetzung und schauen, ob das Ergebnis stimmt. Die Erwartung ist vertraut: Verantwortung verstehen, Feedback annehmen und die nächste Aufgabe leichter machen. Auch eine Rolle wie „Marketing-Agent“ braucht konkrete Grenzen: Was übernimmt er, und wo bleibt ein Mensch beteiligt?

Ein Gedanke ist uns geblieben: Der Agent ist eine Momentaufnahme, der Mensch ein Verstärker. Ein Agent trägt eine Version unseres Kontexts und unserer Arbeitsweisen in sich. Menschen bringen neue Erfahrungen, Beziehungen und Urteilsvermögen hinzu. Das hilft auch, eine weitere Beobachtung einzuordnen: Einige Gründer, die ursprünglich ohne Neueinstellungen auskommen wollten, bauen inzwischen Teams auf.

Einem Agenten etwas beizubringen wirft auch persönliche Fragen auf. Wenn ich eine Vorliebe teile, wer kann sie sehen? Kann ich einen nützlichen Ablauf teilen, ohne die privaten Informationen dahinter offenzulegen? Bei Okou sind persönliche Erinnerung, Teamanweisungen und Kontext aus verbundenen Werkzeugen voneinander getrennt. Diese Grenzen müssen verständlich sein.

Das Abendessen lieferte ein nachdenklich stimmendes Beispiel. Gespräche wurden standardmäßig nicht aufgezeichnet, und die Gäste konnten später selbst wählen, was sie zu einem gemeinsamen Living Cookbook beitragen wollten. Uns gefiel, dass die Entscheidung bei der teilenden Person blieb. Daraus lässt sich ein praktischer Maßstab für die eigene Arbeit ableiten: verstehen, was gelernt wurde, und entscheiden, was erhalten bleiben soll.

Den vollständigen Rückblick findet ihr hier: Was sollte KI sich merken? Ein Abendessen bei der SF Tech Week.


Probiert Anmerkungen auf eurem nächsten Screenshot aus, wählt eine Vorlage für euer nächstes Projekt oder prüft die Freigabe eines neuen Ergebnisses.

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